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HerrmannMuench
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ArtistVölkersweilerGermany
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Eigentlich könnte jede Ausstellung den Titel „Brücken“ tragen. Sie ist eine Verbindung von jemandem, der etwas erschafft, zu jemandem, der diese in sich aufnimmt.

Nun, ich als Maler in meinem stillen Kämmerlein male erstmal für mich. Und je glücklicher ich bei dieser Reise bin, desto schöner und authentischer wird die Brücke ausgestattet sein, desto mehr strahlt sie vor Wohlgefühl und Authentizität. Es ist eine Reise in mein Inneres, egal wie es darin aussieht. Alle Übergänge aus dem Nicht-Sichtbaren sind Möglichkeiten, mich selbst zu enthüllen, sind Wege, auch meinen entferntesten Ufern nahe zu kommen.

Zur Zeit ist die Reise „nach Hause“ im Vordergrund. Wann und wo bin ich zu Hause, wo wohnt meine Seele und wie sieht es darin aus - oder es sind die Berge und die Natur, die mir Heimat und ein Dach über meinem Kopf geben.

Ja, wohin geht der Weg, wohin führt er mich, welches Tal gilt es noch zu überbrücken?

Dann spielt Vertrauen eine große Rolle, Vertrauen in meinen Schöpfer und in die Gaben in meiner Hand. Es ist ein riesengroßes Geschenk, kreativ sein zu können, und aus einem unendlichen Reservoir zu schöpfen, das nicht nur mich erfreut und bereichert, sondern auch dich als Betrachter, als Brückenbegeher dann mit einbezieht.

So, nun bin ich bei dir gelandet. Denn du bist auch mein anderes Ufer, und die hier gezeigten Bilder sind - so hoffe ich - eine Brücke dorthin. Vielleicht liebst du andere Brücken mehr, die Van Gogh´schen, die Chagall´schen oder Breughel´schen, die Musik-Brücken, oder die Theater- und Opernbrücken - egal, du bist nun mal hier im Angesicht der Münch-Brücken.

Entdecke, daß der Weg gar nicht so weit ist, stelle fest, daß du gar nicht vom anderen Ufer bist, sondern daß diese Brücke auch deine Brücke ist, so nah dem Maler, so nah dem Menschen, ohne Abstand, ohne Distanz.

Dann erst ist der vollkommene Sinn der Brücken erfüllt. Ich wünsche mir, dass Grenzen zwischen Menschen, von woher auch immer, fallen, daß wir mehr und mehr Verbindungen knüpfen, zusammen kommen und zusammen feiern.

Dankeschön und - sei willkommen.

Einführung zur Ausstellung „Brücken“ in der Galerie „Die Werkstatt“ in  Erfweiler am 5.Oktober 2018

BIOGRAPHY

Geboren am 24.10.1951 in Landau/Pfalz

1970 Privatkunstschule Rödel, Mannheim

1971 - 1975 Fachhochschule für Gestaltung, Mannheim: Abschluss im Fach Graphik Design

1975 ein Semester FHG, Mannheim bei Professor Gems, Druckgraphik

1976 Mitglied Pfälzer Phantasten

1982 erlernen der Technik "Stained Glas Overlay" in Freiburg, farbige Glasfenster

1986 Glasgestaltung Frankfurt

1989 Glasgestaltung Aachen Seit

1986 BBK Frankfurt Seit 1986 BHK Berufsverband Hessischer Kunsthandwerker

Seit 2000 Mitglied Kunstgilde Bad Bergzabern

Seit 2002 Mitgleid im Gilderat

TECHNIQUE

Aquarellfarben/Acryl und Gouachen auf Lackpapier

EXPERTISE

Innere Welten zu Papier gebracht

Die Erfweilerer Galerie „Die Werkstatt“ eröffnet Ausstellung von Hermann Münch

Wer glaubt, in der Kunst schon alles gesehen zu haben, der kann sich in der aktuellen Ausstellung der Erfweiler Galerie „Die Werkstatt“ eines Besseren belehren lassen. Farbgewaltige Malerei in einer sehr ungewöhnlichen Technik zeigt der aus Völkersweiler stammende Künstler Hermann Münch. Eine Malerei, die den Betrachter nicht kalt lässt und mit der es Münch gelingt, tatsächlich Energien und Welten aus seinem Inneren auf Papier zu bringen.

Die Bildwirkung ist großteils der Technik geschuldet. Münch malt mit Aquarellfarben und Gouachen auf Lackpapier. Das Papier nimmt die Farben nicht an, womit sie pur auf dem Träger stehenbleibt und nicht einsickert wie beispielsweise bei der Verwendung klassischer Aquarellpapiere. Der Betrachter bekommt somit die reine Farbe zu Gesicht und die hat eine Kraft, die verblüfft.

Was mit Sicherheit auch an dem Farbgespür des Künstlers liegt und an seinem Vermögen, das zu Malende aus seinem Inneren über den Pinsel auf die Leinwand zu bekommen.

Hermann Münch entfaltet eine extreme Dynamik auf seinen Gemäl- den. Die Formen sind in Bewegung und strahlen eine Energie aus, die selten in dieser Wucht zu sehen ist. Stilistisch erinnern Münchs Bilder im besten Sinne an die Arbeiten von Künstlern des Art Brut, wobei Münch die im Art Brut oft zu findende negative Komponente komplett fehlt. Sein „Haus im Farbenland“ oder „Blumen der Himmel“ haben rein positive Bildaussagen. Hier malt ein Mensch, der intuitiv den richtigen Strich und die passende Farbkombination findet.

Münchs Arbeiten verströmen jedoch keine pure Harmonie. Es gibt Dissonanzen und Kontraste, die jedoch mit positivem Schwung und konstruktiven Schwingungen daherkommen. Der Betrachter seiner Gemälde kann in ein energiegeladenes „Haus der Sonnen“ oder das „Licht in meinem Garten“ eintauchen. Die Lichtspiele und Farberup- tionen reißen das Auge mit. Der Zugang zu Münchs Malerei ist nicht intelektuell verbaut. Der Betrachter kann sich sofort packen lassen und mit dem Künstler auf Reisen in die eigenen inneren Welten gehen. Oder wie es der Künstler formuliert:

„Intuition empfehlende Malerei ist für mich die Möglichkeit, in meine innere Welt einzutauchen, dem Unbenannten, dem Dunkel Licht und Gestalt zu geben, es auszugraben oder natürlich erblühen lassen. Ebenso dem schon lange schlummernden Samen eine Erde zu geben, damit er sein ganzes Potential, seine ganze Schönheit zur Entfaltung bringen kann.“

Herausragend sind viele der in Erfweiler zu sehenen Arbeiten. Exem- plarisch können „Der Moment der Rosen“ oder „Die alte Stätte“ he- rausgegriffen werden. Die Art, wie Münch einen Rosenstock auf das Papier bringt, ist einfach fantastisch und bei „Die alte Stätte“ kann der Betrachter das Besondere des Ortes förmlich spüren. Im Gegensatz zu anderen Künstlern, die Bildtitel vergeben, weil es ein bestimmter Besucherkreis vielleicht so will, haben die Titel bei Münchs Gemälden einen klaren Sinn und gehören zwingend zum Bild.

Hier hat sich ein Künstler etwas bei „Licht Wohnen“ oder „Paradies Jetzt“ gedacht .

Pressebericht: Die Rheinpfalz 2018 - von Klaus Kader-Magin

AWARDS
PAST EXHIBITIONS

1975 und 1976 Ausstellung in Villa Streccius Landau/Pfalz

1976 - 1979 Ausstellungen im Pfälzer Raum mit den Pfälzer Phantasten

1978 Büchergilde Gutenberg, Mannheim

1985 - 1992 Weihnachtsmarkt BBK im Frankfurter Römer

seit 1994 Ausstellungen beim Rainbow Spirit in Baden-Baden

1996 Kunstgalerie, Albersweiler

2002 Spirituelle Kunst, Zürich

2002 Praxis Synthesis, Pirmasens

2004 Stiftskeller, Landau

seit 2002 verschiedene Ausstellungen mit der Kunstgilde Bad Bergzabern im Süddeutschen Raum

2007 Spirituelle Kunst, Zofingen Schweiz

2007 Aktiv-Vital-Messe, Dresden

2007 Kunstgilde, Bad Bergzabern

2007 Schirner Seminarhaus, Darmstadt

2008 Galerie Gaia, Dresden

2008 Glaube, Künstler, Hoffnung, Friedenskirche, Wörth

2008 Spiegelbilder, Queichtalmuseum, Offenbach

2010 Brillenmacher, Landau

2011 Museum unterm Trifels, Annweiler

2012 Volksbank, Annweiler

2013 Eschenfelder, Hauenstein

2013 - 2015 Ausstellungen auf dem One Spirit Festival in München, Karlsruhe und Freudenstadt 2015 - 2016 Ausstellungen auf der Life Food Expo in Karlsruhe 2018 Haus des Sehens, Landau 2018 Galerie “die Werkstatt”, Erfweiler

2015 - 2016 Ausstellungen auf der Life Food Expo in Karlsruhe

2018 Haus des Sehens Landau

2018 Galerie “die Werkstatt”, Erfweiler

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